Neue Bücher

Sommerzeit, Urlaubszeit. Und womit vertreibt man sich die endlosen Tage in der Börde am besten? Na klar, mit Schmökerei. Hier mal als Angebot ein paar echte jetzt-schon-Klassiker aus eigener Herstellung.

Das Krokodil mit der Hasenscharte
Was für die Kleinsten. Inhalt leicht zu erraten, läuft auf den genreüblichen Wegen stur und ziemlich schnörkel- und gnadenlos auf die zu erwartende Moral hinaus. Sicher keine Sternstunde, aber der Kühlschrank füllt sich ja nicht von allein. Immerhin mit drolligen Zeichnungen im Tuschkastenstyle und insgesamt im Recyclingpapier-Look (natürlich nicht in echt, ist ja viel zu teuer, hahaha!).

König Kuschelbart
Auch hier ziemlich genau das, wonach es sich anhört. Schielt natürlich ganz klar auf die filmische Verwertung.

Schinkensteins Bruder
Da gibt’s n Typen. Schinkenstein. Der hat einen Bruder. Um den geht’s.

Der die Fresien nicht roch
Sehr dicke und wirklich sehr zu Herzen gehende Schwarte, die sich in ruhigem und zurückgenommenem Ton an kultureller Identität und dem Verlust derselben abrackert. Zerbrechlichkeit der Erinnerung, kollektive Schuld, Tradition, Zwang, Entfremdung usw. Trotzdem aber doch voller Wärme, Liebe und klugem Humor.
Wie man sich vorstellen kann, war es ein harter Kampf mit dem Verlag, den Umfang und vor allem den Titel des Buches durch zu kriegen. Dessen Vorschlag war: “Kaltes Vergessen”.

Der rechte Mops
Erotische Geschichten aus der Naziszene.

Geht immer: neue Oberflächen

Und hier wieder das Paket für Uwe.